Wettbewerbe, Preisausschreiben und Verlosungen sind schon lange beliebt, wir kennen sie aus dem Fernsehen, aus Supermärkten oder aus dem Radio. Mit dem Aufkommen der sozialen Netzwerke, wie Facebook oder LinkedIn, erleben Gewinnspiele als Instrument für Facebook Marketing gerade einen zweiten Frühling. Hier sind drei Gründe, warum Facebook Gewinnspiele im Social Web so effektiv sind und einen festen Platz in jeder Facebook Marketing Strategie haben sollten.
Mit Facebook Gewinnspielen eine solide Fanbasis aufbauen
Ganz gleich wie viele Fans Ihre Fanseite hat, 100, 1.000 oder 10.000, Facebook Gewinnspiele sind ein effektives Tool, um Ihre Fanzahl nachhaltig zu erhöhen. Manche Fanseiten wachsen innerhalb weniger Tage von 100 auf 1000 Fans oder von 15.000 auf 30.000 Fans. Im Extremfall können auch deutlich mehr Fans gewonnen werden. So erzielte einer unserer Kunden innerhalb von wenigen Wochen ein Fanwachstum von 2.000 auf 40.000 Fans über einen Fotowettbewerb. Wenn man mit Facebook Gewinnspielen seine Fanbasis erhöhen möchte, sollte man auf ein einfaches Gewinnspiel setzen – zum Beispiel eine Verlosung oder einen Fotowettbewerb, für den die Teilnehmer bereits ein Foto auf der Festplatte haben. So machen Sie Ihren neuen Fans die Teilnahme einfach.
Interagieren Sie mit Ihren Fans über Facebook Gewinnspiele
Gewinnspiele, die ein hohes Maß an Interaktion aufweisen, eignen sich dafür, neu gewonnene Fans in treue Anhänger Ihrer Marke zu transferieren. Zum Beispiel ein Ideenwettbewerb „Wer hat den besten Namen für unser Maskottchen“, ein Fotocasting „Wer möchte Testschuhläufer werden“ oder ein Videowettbewerb „Zeig Dich beim Feiern mit unserem Bier“ eignen sich hier hervorragend. Solche Formate regen spielerisch den Willen zur Selbstdarstellung Ihrer Fans an. Mit viel Spaß beschäftigen sich Ihre Fans auf diese Weise mit Ihrer Marke.
Facebook Marketing durch Konsumenten? Gewinnspiele machen es möglich
Mit Gewinnspielen können Sie über Ihre Fanbasis Facebook Marketing betreiben. Wie würde es Ihnen gefallen, wenn hunderte oder sogar tausende Fans Ihnen helfen Ihre Fanpage zu vermarkten? Die Pinwannd, der „Gefällt-mir-Button“ und ähnliches machen es möglich. Voting Gewinnspiele, zum Beispiel, regen Teilnehmer dazu an, Freunde und Familie zum Gewinnspiel einzuladen – schließlich möchten Sie viele Stimmen erhalten und gewinnen. Ist auch der Preis attraktiv, können Sie auf diese Weise hohe Multiplikationseffekte für Ihr Gewinnspiel erzielen. Alternativ eignen sich auch Gruppenverlosungen, zum Beispiel „Bewerbt Euch in einer Gruppe von fünf und nehmt am Gewinnspiel teil“.
Facebook Marketing über Gewinnspiele ist effektiv – wenn die Facebook Richtlinien eingehalten werden
Gewinnspiele können ein sehr effektiver Baustein Ihres Facebook Marketing Konzeptes sein. Vor allem B2C Unternehmen können davon profitieren. Bevor Sie allerdings starten, sollten Sie sich mit den Facebook Richtlinien für Gewinnspiele vertraut machen. Facebook erlaubt zum Beispiel Gewinnspiele nur innerhalb von Apps (nicht direkt auf der Pinnwand) und die Teilnehmer müssen sich in einem Formular eintragen (Fan werden alleine genügt nicht). Auch wenn Facebook nicht alle nicht-konformen Gewinnspiele entdeckt, kommt es doch immer häufiger vor, dass Fanpages aufgrund nicht konformer Facebook Gewinnspiele gesperrt werden.
Garantiert richtlinienkonforme Gewinnspiele können Sie auch mit dem Baukasten für Facebook Gewinnspiele von Halalati anlegen. Ganz einfach und ohne Programmierung. Wenn Ihr Interesse an Facebook Gewinnspielen geweckt ist, schauen Sie doch mal bei uns vorbei und testen Sie den Baukasten bis zum Preview kostenlos. Eine Vielzahl von Beispielen für Facebook Gewinnspiele finden Sie auf dem Portal Goodies4Fans.
Google hat seinen bereits vor einigen Monaten angekündigten neuen Dienst Google+ für eine erste Nutzergruppe freigegeben. Die Social Community beschränkt sich anders als Wave nicht auf diesen einen Service, sondern ist innerhalb Googles Angebotsspektrum allgegenwärtig. Dementsprechend wurde auch das Menü auf der Startseite der Suchmaschine angepasst.
Google+ bietet die Möglichkeit seine Kontakte nach unterschiedlichen Freundeskreisen zu sortieren und Inhalte so gezielt teilen zu können. Zudem kann innerhalb dieser Circles gechattet werden und mit Hangout lassen sich sogar Videokonferenzen abhalten. Wie bei Facebook wird es einen Stream geben, der die neuesten Updates anzeigt. Mit Sparks werden gleichzeitig aktuelle Webinhalte entsprechend den Interessengebieten der User zur Verfügung gestellt. Auch Google Profiles und Google +1 werden mit Sicherheit integriert werden, sodass sich die einzelnen Google Dienste in der neuen Social Community zu einem Ganzen zusammenfügen.
Vielleicht schafft es der Internetgigant dieses Mal sich im Bereich Social Media durchzusetzen und gegen Konkurrenten wie Facebook und Twitter anzukommen. Mit früheren Versuchen wie Wave und Buzz ist ihnen dies nicht gelungen. Der Kampf der Giganten geht also in die nächste Runde. Während Facebook regelmäßig neue Features in seine Community integriert und die Mitgliederzahl stetig steigt, ist es dennoch Google, das als erster Internetkonzern, im Monat Mai die Marke von einer Milliarde Unique Visitors weltweit geknackt hat. Sowohl Facebook als auch Google verdienen den Großteil ihres Gewinns über das Einblenden von bezahlten Werbeanzeigen. Facebook ist es dabei möglich auch Userempfehlungen zu promoten und die Zielgruppe durch entsprechende Userprofile gezielt anzusprechen. Diesen Vorteil wird sich Google sicherlich auch zu Nutze machen wollen. Mit AdWords richtet sich die Werbung hauptsächlich nach Webinhalten und Suchanfragen. Google+ gibt Usern einen Anreiz ständig eingeloggt zu sein und Interessen etc. preiszugeben. Auf diese Weise hat der Suchmaschinenkonzern mehr Möglichkeiten Werbung auf eine bestimmte Zielgruppe auszurichten.
Was ist beliebter: Der Facebook „Like“-Button oder der MySpace „Delete Account“-Button? In diesem Video erwachen die bekanntesten Social Communities zum Leben. Das personifizierte Facebook muss sich seinen Rivalen stellen, die gegen die weltweit größte Community in Witze verpackte Kritik aussprechen. College Humor lässt dabei ausgerechnet Google Facebook den Vorwurf der Datensammlung machen. Auch die Social CommunitiesTwitter, Foursquare und MySpace kommen zu Wort. Letztere, die ihre Existenzberechtigung in der Öffentlichkeit bereits fast verloren hat, steht am Ende sogar noch schlechter da als das eigentliche Opfer der Veranstaltung.
Der „Like“-Button ist das große Markenzeichen von Facebook. Mit der Möglichkeit bei Inhalten von Freunden, auf „gefällt mir“ zu klicken, bietet Facebook eine effektive Verbreitungsmethode von Links, Videos, Bildern etc. Die Eigenschaft, dass User in Social Media von den Aktivitäten und Interessen ihrer Freunde erfahren, wird auf diese Weise erfolgreich umgesetzt.
In letzter Zeit ereigneten sich auf Facebook teilweise allerdings merkwürdige Begebenheiten. Videos, die Freunde vermeintlich geteilt hatten, hat man angeklickt, um sie sich anzusehen. Mit etwas Glück handelte es sich um ein Video, andere Male waren es lediglich Bilder, deren Aufmachung ein Video vortäuschen sollte. In beiden Fällen löste der Klick aber nicht nur eine Weiterleitung zum Inhalt aus, sondern auch ein „gefällt mir“. Auf einmal teilte man selbst auch diesen Content, ohne bewusst auf den Button geklickt zu haben. Nun wird auch klar, dass die Freunde, die das Video teilten, es ebenso aus Versehen verbreiteten.
Es handelt sich hierbei um ein Prinzip, durch das Inhalte automatisch in Social Media zu verbreiten. Möglich wird dies durch eine technische Modifizierung bzw. Manipulation des Facebook Like-Buttons. Ist diese Aktion ausgeführt, kann über Facebook Applikationen auf die Profildaten desjenigen zugegriffen werden, der vermeintlich auf „gefällt mir“ geklickt hat. Hier wird das Potenzial der viralen Verbreitung solcher Videos in Verbindung mit einem entsprechenden Klick deutlich. Um dies zu verhindern, ist es empfiehlt es sich, den angezeigten Inhalt auf seine Vertrauenswürdigkeit zu überprüfen. Den schließlich sollte man in Social Media selbst entscheiden können, welche Inhalte es wert sind, mit seinen Freunden zu teilen. Anhand dieser Grafik aus Thorsten Ulmers Blog lässt sich trügerischer Content enttarnen:
Facebook und Twitter überarbeiten derzeit ihr Werbeangebot für Unternehmen, um die Monetarisierung ihrer Communities voranzutreiben. Twitter, das erst im letzten Jahr begonnen hat, erste Konzepte zur Gewinngenerierung umzusetzen, orientiert sich bei seinen Neuerungen an den Vorreitern Google und Facebook. Nach dem Vorbild von AdWords wird Twitter eine Plattform für Werbetreibende integrieren, die es Unternehmern ermöglicht ihre Marketing Maßnahmen selbst zu planen und umzusetzen. Mit „Promoted Tweets“ hat das Microblogging Portal bereits einen Weg gefunden, Werbung in den Stream der Statusupdates einzubinden. Nun zieht auch Facebook nach, und erweitert sein Werbeangebot. In Zukunft sollen nicht nur Werbeanzeigen auf der rechten Seite einer Profilseite angezeigt, sondern auch bestimmte Statusmeldungen. Mit „Facebook Stories“ soll Werbetreibenden damit die Chance geboten werden, ihre Marketing Maßnahmen noch enger an die User des Portals zu binden. Statusmeldungen, die in Verbindung mit entsprechenden Unternehmen oder Produkten stehen, werden aus dem regulären Stream der Statusupdates herausgefiltert und den Freunden des Users als Empfehlung auf der rechten Seite seiner Profilseite angezeigt.
Beide Social Communities bringen damit käuflich erwerbbare Social Media Marketing Maßnahmen auf ein neues Level. Das Prinzip des Kommunikationsgleichgewichtes in Social Communities, bei dem sich Unternehmen und Konsumenten auf Augenhöhe begegnen, wird dadurch zugunsten der Werbetreibenden verschoben. Konsumenten in Social Communities legen besonders großen Wert auf Meinungen und Empfehlungen anderer User. Durch geschickte und innovative Marketing Aktivitäten können Unternehmen die Gunst der User gewinnen und durch freiwillige virale Verbreitung der User auch deren Freunde erreichen. Die Entscheidung, Empfehlungen an bestimmte User weiterzugeben wird ihnen nun abgenommen. Stattdessen entscheiden die Unternehmer, ob sie dafür bezahlen wollen, dass solche Empfehlungen durch User hervorgehoben und dadurch besonders einfach verbreitet werden. Für Unternehmen eine positive Entwicklung im Social Media Marketing, Usern wird die Macht der viralen Verbreitung von Inhalten jedoch zumindest teilweise entzogen.
Die Verknüpfung von Social Media Komponenten mit greifbaren Elementen im echten Leben scheint derzeit ein innovationsfördernder Trend zu sein. Nach Coca Cola Village zieht laut Mashable nun das nächste derartige Projekt die Aufmerksamkeit auf sich. „Meet Eater“ ist eine Plfanze in Australien, die von Social Media Aktivitäten auf Facebook lebt. Wie jede Pflanze benötigt sie Licht und Wasser, allerdings sorgt ein Mechanismus dafür, dass sie dies erst erhält, wenn auf ihrer Facebook Seite Interaktion in Form von „Likes“ oder Pinnwandeinträgen zu Stande kommt. Mittlerweile geht die Zahl der Fans auf die 2000 zu und es werden stetig mehr. Dem Erfinder geht es dabei vordergründig darum, Pflanzen als Lebewesen hervorzuheben. Deshalb antwortet Meet Eater auch auf Pinnwandeinträge und ist mit einer Stimme ausgestattet. Letztendlich ist das Projekt aber auch interessant, weil es die Social Media Aktivitäten sichtbar nach außen trägt. Als Marketing Maßnahme wird man ähnliche Projekte wohl in Zukunft häufiger sehen, weil sie für einen enormen viralen Effekt sorgen und Social Media in neue Bahnen lenken.