Posted by admin on 1. September 2010 under Marketing, Trends |
Die Verknüpfung von Social Media Komponenten mit greifbaren Elementen im echten Leben scheint derzeit ein innovationsfördernder Trend zu sein. Nach Coca Cola Village zieht laut Mashable nun das nächste derartige Projekt die Aufmerksamkeit auf sich. „Meet Eater“ ist eine Plfanze in Australien, die von Social Media Aktivitäten auf Facebook lebt. Wie jede Pflanze benötigt sie Licht und Wasser, allerdings sorgt ein Mechanismus dafür, dass sie dies erst erhält, wenn auf ihrer Facebook Seite Interaktion in Form von „Likes“ oder Pinnwandeinträgen zu Stande kommt. Mittlerweile geht die Zahl der Fans auf die 2000 zu und es werden stetig mehr. Dem Erfinder geht es dabei vordergründig darum, Pflanzen als Lebewesen hervorzuheben. Deshalb antwortet Meet Eater auch auf Pinnwandeinträge und ist mit einer Stimme ausgestattet. Letztendlich ist das Projekt aber auch interessant, weil es die Social Media Aktivitäten sichtbar nach außen trägt. Als Marketing Maßnahme wird man ähnliche Projekte wohl in Zukunft häufiger sehen, weil sie für einen enormen viralen Effekt sorgen und Social Media in neue Bahnen lenken.
Posted by admin on 31. August 2010 under Trends, Unternehmen |
Die Spekulationen rund um Googles Pläne im Bereich Social Media lassen nicht nach. Zwar bleiben die meisten von ihnen von Google unbestätigt, Fakt ist aber dennoch, dass sich etwas tut bei der führenden Suchmaschine. Nach der Akquise des Social Games Produzenten Slide, der Beteiligung am Social Gaming Marktführer und FarmVille Entwicklers Zynga und der Übernahme von Jambool, einem Unternehmen, das die Integration von Zahlungssystemen in Social Games ermöglicht, hat sich Google in den letzten Tagen weiteres Technologie Know How auf diesem Gebiet eingekauft. Mit Angströ ist nun ein Unternehmen Teil des Konzerns, dessen Anwendung aus verschiedenen Sozialen Netzwerken Neuigkeiten von anderen Usern herausfiltern kann. Der neuste Zukauf, SocialDeck, bringt eine eigene Gaming Technologie mit, die Geräte- und Netzwerkübergreifendes Spielen erlaubt.
Die Gerüchteküche brodelt, seit Google seinen ersten Versuch einer eigenen Social Community nach nur einem Jahr für gescheitert erklärte. Die User von Google Wave wussten nichts mit der Community anzufangen, so dass der anfängliche Hype schnell verflogen war. Auch Google Buzz konnte trotz des Erfolges von GoogleMail bis heute weder den Erwartungen des Unternehmens noch der User gerecht werden.
Nun folgt der nächste Anlauf, sich in der Social Media Welt zu etablieren. Ein soziales Netzwerk namens „Google Me“ und eine Social Gaming Plattform mit dem Namen „Google Games“ sind bisher nur Gerüchte, allerdings passen sie zu der Einkaufstour, die Google seit ein paar Monaten unbeirrt fortführt. Genauso wenig lässt sich sagen, ob es zwei unabhängige Plattformen geben wird oder ob ein Soziales Netzwerk mit Social Gaming Angeboten entsteht. Zumindest ist davon auszugehen, dass Google aus den Rückschlägen in der Vergangenheit gelernt hat und dieses mal höhere Ziele verfolgt, als nur einen weiteren Versuch zu starten, eigene Social Media Anwendungen an den User zu bringen.
Posted by admin on 24. August 2010 under Studien, Trends |
Social Gaming ist der jüngste und derzeit wohl lukrativste Trend in Social Media. Laut einer Studie der NPD Gruppe haben 56 Millionen Menschen über sechs Jahren mindestens einmal ein Social Game im Internet gespielt, und das nur in den USA. Social Games sind Online-Spiele, die kostenfrei sind und von etlichen Usern zur gleichen Zeit gespielt werden können. Besonders Facebook wird von seinen Mitgliedern immer mehr als Online-Spiele-Plattform genutzt. Davon profitiert der Weltmarktführer im Bereich Social Gaming, Zynga, dessen Spiele Farm Ville und Mafia Wars zu den erfolgreichsten zählen.
Unternehmen der Branche sehen im Social Gaming ein profitables Geschäft. Denn während die Spiele den Usern kostenlos zur Verfügung gestellt werden, enthalten sie bestimmte Elemente, die hinzugekauft werden können. Zwar sind diese in der Regel nicht zwingend notwendig für den Spielverlauf, aber sie vereinfachen oder beschleunigen die Entwicklung im Spiel. Im vergangenen Jahr gaben User für solche virtuellen Items 2,2 Mrd. $ aus. Auch in Zukunft soll die Bereitschaft in Social Games Geld auszugeben weiter steigen, sodass bis 2013 ein Wert von 6 Mrd. $ prognostiziert wird.
Von diesem Kuchen wollen alle Internetriesen ein Stück abbekommen. Neben Facebook ist Zynga deshalb auch mit Yahoo eine Kooperation eingegangen. Google hat sich Slide, einen Anbieter von Social Gaming Software, einverleibt, und sorgt damit für Spekulationen über einen neuen Dienst namens Google Games. Sogar Walt Disney hat sich durch die Beteiligung am drittgrößten Social Games Produzenten in diese Branche eingekauft und auch auf den VZ-Netzwerken werden mittlerweile Social Gaming Apps angeboten.