Aktuelle Entwicklungen im Social Media Marketing

Posted by admin on 20. Oktober 2011 under Marketing, Social Communities, Trends, Unternehmen | Read the First Comment

Der Hype um das Thema Social Media Marketing nimmt sowohl im Web als auch offline kein Ende. Immer mehr Social Communities werden aus dem Boden gestampft und bieten ihren Nutzern ständig neue Möglichkeiten miteinander zu kommunizieren. Über Fernsehwerbung und andere Offline-Werbemaßnahmen machen Unternehmen nicht mehr nur Werbung für sich und ihre Produkte, sondern genauso für ihre Fanpage auf Facebook. Bei über 800 Mio. User auf Facebook ist dies auch kein Wunder, denn die Wahrscheinlichkeit mit Werbespots, Personen zu erreichen, die bei Facebook registriert sind, ist dementsprechend hoch. Dennoch müssen hier wesentliche Streuverluste in Kauf genommen werden.

Ein Artikel zum Thema Was ist Social Media Marketing erklärt sehr einleuchtend, was Social Media Marketing nicht ist. Mit klassischen Werbeformen ist es demnach nicht vergleichbar, weil hier eine präzise Zielgruppenansprache nicht möglich ist. Social Media lässt dagegen zu, dass ein Unternehmen Inhalte nur mit den Konsumenten teilt, die diese Informationen auch wirklich interessieren. Die Kunst dabei ist, User auf das Unternehmensprofil der jeweiligen Social Communities aufmerksam zu machen. Genau das wird heutzutage auch durch die Einbeziehung klassischer Medien versucht. Alleine die Aufmerksamkeit zu erlangen, bringt allerdings noch keine Fans, Follower oder Abonnenten, welche die Grundlage der Sozialen Verbreitung im Web und darüber hinaus sind. Die geteilten Inhalte müssen auf die Zielgruppe zugeschnitten sein und möglichst einen viralen Charakter aufweisen, der User dazu veranlasst, die Inhalte zu teilen, zu bewerten oder in irgendeiner Weise in Interaktion mit dem Unternehmen in den jeweiligen Social Communities zu treten.

Profitieren kann jedes Unternehmen von Social Media Marketing, unabhängig von Größe und Budget. Außer Zeit und idealerweise etwas Fantasie muss in die Werbeanstrengungen in Social Communities nichts weiter investiert werden.

Was bedeutet Google+ für das Social Media Marketing?

Posted by admin on 11. Juli 2011 under Marketing, Trends, Unternehmen | Be the First to Comment

Google+ beherrscht derzeit die Schlagzeilen im Internet und ist das dominierende Thema vieler Webseiten. Das über Einladungen ausgerollte Netzwerk Google+ hatte bereits kurz nach dem Launch mit ausgelasteten Kapazitäten zu kämpfen und seither nur bestimmte Zeitfenster geöffnet, während denen eine Registrierung möglich ist. Inzwischen ist der “Kreis” der Mitglieder stark gestiegen, auch wenn es keine offiziellen Zahlen gibt. Doch was bedeutet das Social Network für das Social Media Marketing? Werden SEO und Social Media durch das soziale Netzwerk der marktbeherrschenden Suchmaschine noch weiter zusammenwachsen oder sogar verschmelzen? Und wie ist die Resonanz der Internetuser, die mit Google+ nun eine weitere Möglichkeit haben, sich online zu profilieren?

Das Rollout Verfahren von Google+ bringt es mit sich, dass sich zunächst in erster Linie Webmaster und Personen, die mit der Branche zu tun haben, in dem Social Network wiederfinden. Der Große Andrang dieser Gruppen von Personen zeugt von ambitioniertem Interesse an dem Netzwerk. Der Durchbruch ist damit allerdings noch nicht geschafft. Die derzeitigen Mitglieder sind vornehmlich Sender, die in Google+ einen weiteren Marketing Channel sehen, durch den sie sich, ihre Marke oder ihre Produkte und Dienstleistungen präsentieren wollen. Obwohl es noch keine Business Pages bei Google+ gibt, sind bereits unzählige private Accounts mit Marken- und Unternehmensspezifischen Daten ausgestattet worden, gegen die Google mittlerweile vorgeht. Jeder will in diesem neuen Social Network der erste sein und sich schon jetzt durch Social Media Marketing Aktivitäten etablieren. Lediglich ein Problem wird dabei wohl bisher nicht angemessen berücksichtigt. Der Endkunde als wichtigste Zielgruppe ist vielfach noch nicht bei Google+ vertreten. Ohne zu wissen, ob sich daran zeitnah oder überhaupt etwas ändern wird, werden bereits Zeit und Geld in den neuen Social Media Marketing Kanal investiert. Ein Grund hierfür könnte allerdings in der Tatsache liegen, dass Suchmaschinenoptimierung häufig Google Optimierung bedeutet. Da kann es ja nicht schaden, wenn die Google Optimierung auf das Google Netzwerk ausgeweitet wird. Natürlich hat Google in der Vergangenheit versucht seine Suche sozialer zu machen. Und ein Social Network des Suchmaschinengiganten wird dabei bestimmt nicht unberücksichtigt bleiben, zumal auch die +1 Funktion in Google+ eingebunden ist, die im Prinzip die gleiche Funktion wie Facebooks “Like-Button” hat. Der gravierende Unterschied liegt lediglich darin, dass User bei der Google Suche direkt angezeigt bekommen, welchen ihrer Freunde eine Internetseite gefällt. Nur wenn keine Freunde diesen Button benutzen ist die Wirkung der sozialen Komponente in den Suchergebnissen vernachlässigbar. Auch die SEO technische Wirkung wird sich anfangs in Grenzen halten.

Es bleibt also festzuhalten, dass trotz der derzeitigen Aufmerksamkeit und Euphorie im Hinblick auf Google+ noch nicht vorhersehbar ist, wie sich das Social Network entwickeln wird. Von einem erneuten Fehlversuch von Google “sozial” zu werden bis hin zur allgegenwärtigen Übermacht Google sind hier noch alle Szenarien möglich.

Der Nutzen von Social Media für die Suchmaschinenoptimierung – Teil 2: Offpage

Posted by admin on 30. März 2011 under Social Communities, Trends, Unternehmen | Be the First to Comment

Die Bedeutung von Social Media für die Suchmaschinenoptimierung wird schon durch den häufig verwendeten Term Social Media Optimization deutlich, der in Anlehnung an den Begriff Search Engine Optimization entstanden ist. Social Media ist für SEO eine praktisch unerschöpfliche Linkquelle und bietet dabei gleichzeitig eine enorme Vielfalt. Neben Social Communities wie Facebook und Twitter sind auch diverse Bloganbieter eine nützliche Quelle um Backlinks zu generieren. Social Bookmarks gehören inzwischen schon zur klassischen Linkgenerierung dazu. Zudem lassen sich Profile in Foren häufig mit einer Link zur eigenen Homepage spicken. Hinzu kommen Medienportale wie YouTube, die auf der User Profilseite ebenfalls die Angabe einer URL zulassen.

Viele der auf Social Media Seiten generierten Links beinhalten allerdings das Attribut nofollow und sind deshalb vollkommen nutzlos! FALSCH! Auch Google und Bing haben die Bedeutung von Social Media inzwischen erkannt und bewerten für das Ranking einer Webseite mittlerweile auch, wie verbreitet ihre Inhalte in Social Communities sind. Das bedeutet, dass das Teilen von Inhalten einer Seite durch User auf Facebook, Twitter und co. sich positiv auf das Ranking dieser Webseite auswirkt. Die Vielseitigkeit der Social Communities und die Linkgenerierung in selbigen bringen außerdem breit gefächerte Besucherquellen mit sich, die gleichzeitig sehr zielgruppenspezifisch genutzt werden können. Zum anderen verfügen die großen Social Communities über eine hohe Sichtbarkeit in Suchmaschinen. Diese lässt sich ausnutzen, um die eigene Sichtbarkeit zu erhöhen. Eine Facebook Seite kann beispielsweise nicht nur auf Facebook, sondern auch in Suchergebnissen bei Google wahrgenommen werden.

Als Webmaster stellt man die Weichen dafür, dass sich Content in Social Communities viral verbreitet. Dies beginnt bei der Onpage Optimierung durch Social Media Elemente. Hier sind nicht nur klassische SEO Gesichtspunkte zu berücksichtigen, sondern auch Social Features, die Besuchern die Möglichkeit geben, die Inhalte mit einem Klick in Social Communities teilen zu können. Gleichzeitig kann durch eigene Postings auf Social Media Portalen auf neue Inhalte aufmerksam gemacht werden, um die die virale Verbreitung zu fördern und die Suchmaschinenoptimierung voran zu treiben.

Erneute Social Media Anstrengungen bei Google

Posted by admin on 15. März 2011 under Social Communities, Trends, Unternehmen | Be the First to Comment

Ungefähr ein halbes Jahr ist es her, dass Gerüchte über ein soziales Netzwerk namens „Google Me“ die Runde machten. Damals war Google bei diverse Unternehmen im Bereich Social Gaming und Social Networking eingestiegen und die gescheiterte Social Community Wave wurde eingestampft. Daraus wurde geschlussfolgert, dass die führende Suchmaschine einen neuen Versuch starten würde, ein soziales Netzwerk zu etablieren. Stattdessen wurden lediglich bestehende Services durch Social Media Komponenten ergänzt.

In den letzten Tagen, haben sich erneut Spekulationen über einen möglichen Plan von Google, ein soziales Netzwerk namens „Google Circles“ ins Leben zu rufen, verbreitet. Auf der South by Southwest Messe in den USA, die am Wochenende stattgefunden hat, sollte Google den Gerüchten zufolge den neuen Social Media Dienst vorstellen. Gefüttert von der Hoffnung, Facebook würde Konkurrenz durch den Internetriesen bekommen, verbreitete sich diese Nachricht wie ein Lauffeuer.

Am Ende mussten sich Spekulanten eines Besseren belehren lassen. Google Circles ist im Moment lediglich ein Experiment, das noch keiner Marktreife erreicht hat. Wie schon bei Google Me wird es sich dabei nicht um ein alleinstehendes Soziales Netzwerk handeln, sondern vermutlich eher um ergänzende Services im Bereich Social Media, die bestehende Angebote ergänzen.

Google Circles soll ein neues Prinzip des Sharing von Inhalten aufweisen, bei dem Content wie im echten Leben nicht mit der gesamten Kontaktliste, sondern nur mit bestimmten Freundeskreisen geteilt wird. Wann, in welcher Form und mit welchem Namen ein solcher Dienst bei Google integriert wird bleibt abzuwarten. Dass es aber, trotz oder gerade wegen der Erfolglosigkeit in der Unternehmensgeschichte im Bereich Social Media, zur Einführung neuer und weiterentwickelter Produkte kommen wird, ist nicht zu bezweifeln.

Der Nutzen von Social Media für die Suchmaschinenoptimierung – Teil 1: Onpage

Posted by admin on 20. Februar 2011 under Marketing, Trends | Be the First to Comment

Social Media Elemente sind als Teil der Suchmaschinenoptimierung heute nicht mehr wegzudenken. Während das klassische SEO sich vornehmend mit der internen Verlinkung, der Keyworddichte und ähnlichen Größen als Ranking Faktoren beschäftigt, kommt es bei der Suchmaschinenoptimierung durch Social Media auf normalerweise wenig berücksichtigte Größen an. Zum Einsatz kommen auf der Seite selbst Plugins, Widgets und andere Social Features, die die soziale Einbindung von Internetseiten fördern. Sie sollen Usern eine soziale Bindung zur Webseite bzw. zu der dahinter stehenden Marke oder dem Unternehmen ermöglichen und die virale Verbreitung der Inhalte unterstützen.

Bei der Einbindung sozialer Elemente sind zwei Faktoren zu berücksichtigen, die sich auf das Ranking einer Seite in Suchmaschinen auswirken können und deshalb bei der Onpage Suchmaschinenoptimierung berücksichtigt werden sollten.

Zum einen ist auf die W3C Validierung der Webseite zu achten. Eingebaute Plugins und Widgets bringen meist Validierungsprobleme mit sich. Aber verschiedene Features haben unterschiedlich starken Einfluss auf eine W3C konforme Programmierung. Wenige Fehler wirken sich auf das Ranking der Seite nicht aus, ab einer entsprechenden Anzahl sollte aber überlegt werden, ob die Funktionen bestimmter Features eine nicht valide Programmierung rechtfertigen.

Zum anderen spielt die Ladezeit eine immer größere Rolle bei der Onpage Optimierung im Web 2.0. “Like” oder “Retweet” Buttons, die immer aktuell anzeigen, wie oft ein Beitrag in diesen Social Communities geteilt wurde, können eine Webseite extrem verlangsamen. Die Ladezeit beeinflusst das Ranking in den Suchmaschinen ebenso wie andere Onpage Faktoren, weshalb die Wahl der Social Features auch diesen Aspekt mit einschließen sollte.

Die verschiedenen Plugins und Widgets verhalten sich unterschiedlich was diese Faktoren angeht. Deshalb gilt es auszuprobieren, welches die meisten Probleme und die höchste Ladezeit verursacht. Generell sollte bei der Onpage Suchmaschinenoptimierung, genau wie bei allem anderen, zu allererst an die Besucher gedacht werden. User können viel sensibler reagieren als irgendwelche Suchmaschinen. Lange Ladezeiten beispielsweise können also dazu führen, dass Besucher die Seite gleich wieder verlassen, weil es ihnen zu anstrengend ist. Letztendlich sollen die Social Features nicht in erster Linie dem Ranking einer Internetseite etwas bringen, sondern vor allem den Usern einen Mehrwert bieten. Insofern sollten diese und andere Aspekte bei der Wahl der Plugins und Widgets berücksichtigt werden.

Social Media 2010: Das Jahr im Rückblick

Posted by admin on 3. Januar 2011 under Allgemein, Social Communities, Trends | Be the First to Comment

Social Media ist ein schnelllebiger und sich ständig ändernder Markt. Kein Wunder, dass sich in diesem Bereich in einem Jahr einiges tut. Angefangen von immer schneller steigenden Nutzer- und Besucherzahlen in Social Communities, die alle Rekorde brechen, bis hin zum Launch und der Etablierung neuer Social Media Seiten und Anwendungen. MindJumpers hat das Jahr 2010 in einer übersichtlichen Infografik zusammengefasst und dabei die wesentlichsten Ereignisse in der Social Media Welt aufgegriffen. Nach so einem Jahresabschluss darf man gespannt sein, was das neue Jahr zu bieten hat.

Social_Media_2010

Weihnachtsgeschichte 2.0

Posted by admin on 23. Dezember 2010 under Allgemein, Social Communities, Trends | Read the First Comment

Die Weihnachtsgeschichte kennt viele Interpretationen. Jedes Jahr wird sie auf unterschiedliche Weise erzählt. Dabei entstehen klassische Darstellungen, aber auch innovative Auslegungen, die sich in Social Media viral verbreiten. Wenn das Thema der Interpretation der Weihnachtsgeschichte dann auch noch Social Media selbst ist, dann verbreiten sich solche viralen Videos umso schneller. Im Netz hat das folgende Video schon viele Zuschauer und Fans gewonnen. Es zeigt, wie die Weihnachtsgeschichte aussehen könnte, wenn sie zur heutigen Zeit stattfinden würde. Dabei steht die Kommunikation in Social Media im Vordergrund. Ein gelungenes Video, welches ideal ist, um allen eine frohe Weihnachtszeit zu wünschen.

The Digital Story Of Nativity (Christmas 2.0) from Manuel Schwingel on Vimeo.

Planlos = erfolglos — Social Media Marketing international

Posted by admin on 9. November 2010 under Allgemein, Marketing, Trends, Unternehmen | Be the First to Comment

Eine internationale Marketingkampagne für ein kleines oder mittelständisches Unternehmen? In Vor-Internet-Zeiten hätten viele Unternehmer wohl mit dem Kopf geschüttelt. „Zu teuer“ wäre wohl eins der Hauptargumente gewesen. Aber die Zeiten haben sich geändert, insbesondere im Web 2.0. Soziale Netzwerke wie Facebook oder Twitter bieten heute Möglichkeiten für vergleichsweise preisgünstige Kampagnen, deren Zielgruppe über Landesgrenzen hinausreicht. Alte Grundregeln für gute Kampagnen haben sie jedoch nicht geändert: Wer nicht planvoll vorgeht und seine Zielgruppe aus den Augen verliert, setzt seine Kampagne im nationalen wie im internationalen Social Media Marketing in den Sand.

Auch als kleiner Unternehmer sollte man bisweilen einen Blick über die Grenze riskieren. Vielleicht verkaufen sich die deutschen Delikatessen auch in Frankreich und Italien gut? Und eventuell generiert man mit Möbeln und Kunsthandwerk aus Deutschland auf Auslandsmärkten ebenfalls guten Umsatz? Nicht jedes deutsche Unternehmen mit jedem in Deutschland hergestellten Produkt hat auf Auslandsmärkten gleich große Chancen. Um Chancen abzuwägen, sollten sich produzierende Unternehmer einmal die folgenden Fragen stellen:

•    Habe ich Produkte im Sortiment, die auf Auslandsmärkten für Kunden interessant sein könnten und die bisher wenig auf dem Markt präsent sind?

•    Biete ich Produkte, die auf einem Auslandsmarkt zwar gut präsent sind, die ich jedoch mit einem Vorteil für Kunden verbinde (z.B. besonders gute Qualität), der auch auf dem jeweiligen Auslandsmarkt überzeugt?

Wer solche Fragen mit „ja“ beantwortet, sollte vielleicht einmal intensiver beispielsweise über einen fremdsprachigen Onlineshop und über passende Onlinekampagnen nachdenken, um eigene Produkte auf einem Auslandsmarkt zu etablieren. Social Media Marketing kann hierbei eine große Rolle spielen.

Die Vorteile beim Social Media Marketing

Auch, wenn ein Facebook-Auftritt erst einmal nichts kostet, ist Social Media Marketing nicht kostenlos: Kreative müssen Ideen entwickeln und eventuell sollten auch kostenpflichtige Werbe-Möglichkeiten des jeweiligen Social-Media-Netzwerks genutzt werden. Zudem wird Arbeitskraft gebunden, die ebenfalls nicht kostenlos ist. Dennoch bleibt Social Media Marketing ein vergleichsweise kostengünstiges Instrument, um seine Produkte auch international auf Märkten zu platzieren. Beim Social Media Marketing verringert sich die Distanz zum potenziellen Kunden. Anders als der Betrachter eines Werbeplakats kann der Kunde ein direktes Feedback auf Unternehmensangebote im Social Media – Netzwerk geben. Bestenfalls:

•    lassen sich potenzielle Kunden so besser an ein Unternehmen binden,

•    verbreiten sie Informationen des Unternehmens mit einer Geschwindigkeit, die kein anderes Medium als das Internet bietet.

Um beim Social Media Marketing national oder international erfolgreich zu sein, muss der Unternehmer allerdings eine veränderte Rolle akzeptieren: Er wird zum Entertainer mit witzigen und/oder einfach interessanten Inhalten, bei denen sein Kampagnenziel nicht verloren geht. Er stößt Diskussionen über Themen an, die zu seinem Angebot passen und auf Interesse in der Zielgruppe stoßen. Wer etwa wie das Unternehmen „Rügenwalder Mühle“ zum Wurstwahnsinn aufruft und Würstchentester gen Himmel schickt kann dabei ebenso erfolgreich sein wie der Schuh-Onlineshop Mirapodo, der zahlreiche Menschen dazu animiert, Fotos ihrer Füße oder ihrer ältesten Schuhe auf die Facebook-Fanseite des Unternehmens zu stellen. Ideen sind gefragt und ohne Idee verpufft die Kampagne.

Social Media Marketing – im Ausland ist alles anders?

Mitunter sind beim Marketing für Auslandsmärkte tatsächlich viele Dinge anders. Wer etwa als deutscher Unternehmer eine Social Media Marketing Kampagne für Zielgruppen eines fremden Landes plant, sollte sich das jeweilige Land aus mehreren Blickwinkeln gut ansehen und mehrere Fragen beantworten. Eine davon ist die Frage nach der richtigen Social Media Plattform: Nicht in jedem Land dominieren Facebook und Twitter. Wer etwa eine japanische Zielgruppe ins Auge fasst, wählt eventuell besser die Plattform „Mixi“, viele Polen nutzen „Nasza-Klasa“ und in Brasilien dominiert „Orkut“ (Quelle: Vincos.it).

•    Neben dem Land ist die Zielgruppe im Land wichtig bei der Auswahl der richtigen Social Media – Plattform, was für deutsche Unternehmer bereits am eigenen Land ersichtlich wird: Während Facebook und Twitter für Konsumentenkontakte in Deutschland erste Wahl sind, rückt bei B2B-Geschäften auch XING in den Fokus.

•    Wie wird Social Media im jeweiligen Land genutzt? 41 Prozent der Japaner im Alter unter dreißig Jahren nutzen es beispielsweise laut einer MTV/VW/Nielsen-Studie häufiger mit dem Handy als mit dem heimischen Computer. In Deutschland sind das nur vierzehn Prozent. Wer die U-30 Generation in Japan über Social Media Marketing erreichen möchte, sollte also auf Inhalte bauen, die für eine Darstellung auf dem Handy optimiert wurden.

•    Weitere wichtige Fragen: Wie hoch ist der Grad der Nutzung von Social Media Plattformen im jeweiligen Land überhaupt? Wie hoch ist dort die durchschnittliche tägliche, wöchentliche, monatliche Verweildauer? Wie sehr ist die für die Kampagne entscheidende Zielgruppe präsent? Was kostet mögliche kostenpflichtige Werbung im jeweiligen Social Media Netzwerk? All diese Fragen helfen bei der Antwort auf die eine entscheidende Frage: Wie sehr lohnt sich die Auslandskampagne im Social Media Marketing?

Die Frage nach der richtigen Ansprache für potenzielle Kunden: Das Internet hat kulturelle Unterschiede verschiedener Länder nicht verwischt. Auch wenn man als Onlinehändler nicht in Klischees und unzulässige Verallgemeinerungen verfallen sollte, muss man solche Unterschiede im Auge behalten. Beispiel „Humor“: Wer „Humor“ als Kampagnen-Instrument nutzt, sollte sich bewusst sein, dass etwa Tabu-Grenzen für Humor in unterschiedlichen Kulturen unterschiedlich definiert werden.

Die Frage nach der sprachlichen und kulturellen Kompetenz: Social Media Marketing ist auch in ausländischen Netzwerken viel mehr echte Kommunikation mit potenziellen Kunden als die meisten anderen Varianten des Marketings. Wer die Kampagne betreut, sollte daher die jeweilige Sprache perfekt beherrschen und in der Öffentlichkeit diskutierte Themen des Landes sowie die bei einer Mehrheit gültigen Regeln der Kommunikation kennen.

Über den Autor: Christian Arno ist der Gründer und Geschäftsführer des Lingo24 Übersetzungsdienste. Folgen Sie Christian Arno auf Twitter: @Lingo24chr.

Social Media Marketing: Marketinginstrument oder Kundentäuschung?

Posted by admin on 7. Oktober 2010 under Allgemein, Marketing, Trends, Unternehmen | Read the First Comment

Aktuelle Pressemeldungen zum Fall von Neofonie, dessen Geschäftsführer unter falscher Identität Bewertungen über sein eigenes Produkt, das WeTab, geschrieben hatte, haben eine seit langem debattierte Diskussion neu entfacht. Das Problem der Anonymität im Internet besteht bereits, seitdem das Web kommerziell genutzt wird. Mit der Verbreitung von Social Media Diensten, ist das Identitätsproblem allerdings noch weiter in den Vordergrund gerückt.

Der Grund hierfür ist aber nicht in erster Linie, dass es jedem möglich ist, unter Verwendung eines Pseudonyms willkürlich Informationen jeglicher Art zu veröffentlichen. Im Gegenteil, Social Media basiert darauf, dass dies möglich ist, und so ist es auch von entsprechenden Anwendungen beabsichtigt. Natürlich kommen auf diese Weise auch Inhalte in Social Communities, die moralisch oder auch rechtlich nicht einwandfrei sind, aber aufmerksame User und Dienste sorgen dafür, dass solche Inhalte zu gegebener Zeit gelöscht werden.

Die aktuelle Diskussion geht um das Vertrauen, welches User in die von anderen Usern veröffentlichten Informationen haben. Wer eine Anschaffung plant, der erkundigt sich nun mal gerne im Internet über verschiedene Produkte. Kundenrezensionen sind dabei die erste Anlaufstelle, da diese ja von gleichgesinnten Usern verfasst sind, die lediglich helfen wollen.

Vielleicht muss man es mittlerweile als Naivität bezeichnen, wenn gutgläubige User Informationen aus Social Media als Grundlage für ihre Kaufentscheidung heranziehen. Weil Unternehmen sich dieses Prinzips bewusst sind, ist es fast schon zur Selbstverständlichkeit geworden, selbst wohlwollende Rezensionen zu veröffentlichen.

Social Media Marketing sieht solche Vorgehensweisen nicht vor. Stattdessen geht es darum, User dazu zu bringen, aus eigenem Ansporn unternehmensbezogene Inhalte zu verbreiten. Ob diese Inhalte positiv oder negativ für das Image sind, hängt alleine vom Umgang der Unternehmen mit seinen Kunden ab. Denn auch böswillige Kritik kann durch eine angemessene Reaktion seitens des Unternehmens ein positives Bild bei betroffenen und potentiellen Kunden hinterlassen.

Beachtet ein Unternehmen, ein paar Grundsätze im Social Media Marketing, sollte es nicht nötig sein, sich Mittel zu bedienen, die nur dazu da sind, gutgläubigen Kunden ein schlechtes Produkt zu verkaufen. Die Folgen von Täuschungen in Social Media sind im Zweifel nicht mehr wieder gut zu machen.

Werbung zum selbst gestalten

Posted by admin on 8. September 2010 under Marketing, Trends, Unternehmen | Be the First to Comment

Klassische Werbespots erfreuen sich weder im TV, aber erst recht nicht im Internet großer Beliebtheit. Die Ausnahme bilden Werbespots, die einen unterhaltsamen Wert haben und die sich User deshalb sogar freiwillig auf Videoportalen ansehen. Bisher waren diese Spots allerdings auf das Prinzip der Push-Kommunikation beschränkt. Tipp-Ex hat nun eine Kampagne gestartet, die zeigt, was mit dem modernen Internet möglich ist. Die Rede ist von einem Werbespot auf der Videoplattform Youtube, bei der der User selbst bestimmt, wie die Handlung weitergeht. Das funktioniert dadurch, dass der User einen Satz vervollständigt, und so selbst Handlungsanweisungen gibt. Auch das Produkt, für das Tipp-Ex wirbt, erfüllt bei der Abhandlung seinen Zweck. Eine gelungene Social Media Marketing Kampagne, die es schafft, Interaktion in Social Communities auch ein neues Level zu bringen. Viel Spaß: