Analyse der Veranstaltungsbranche im Hinblick auf den Einsatz von Social Media

Posted by admin on 5. Januar 2012 under Studien | Be the First to Comment

Umfrage von Leonie Wandel

Als Studentin der Fachhochschule Worms im Studienfach “Tourism & Travel Management” beschäftige ich mich momentan in meiner Bachelor-Thesis mit der Nutzung von Social Media als Kommunikationsinstrument mit Blick auf die deutsche Veranstaltungsbranche. Für Unternehmen, im Speziellen für den Veranstaltungsmarkt, bietet sich in Social Media viel Potenzial, welches noch immer nicht genug ausgeschöpft wird. Im Rahmen dieser Abschlussarbeit habe ich eine Umfrage konzipiert, welche speziell die Nutzung von Social Media wie Facebook, YouTube & Co. durch die Akteure der Eventbranche beleuchten und den Beteiligten einen Einblick in die aktuelle Social Media Situation geben soll. Ein spannendes, sehr aktuelles Thema, wie ich finde.

Zu den Veranstaltungsakteuren gehören beispielsweise Eventagenturen, Messebau, Catering, Eventlocations, Tagungshotels ebenso wie die Veranstalter. Ich hoffe diesen Akteuren ca. 5 Minuten Zeit rauben zu können und bitte an der Online Umfrage teilzunehmen. Gerne sende ich Ihnen die Ergebnisse per Mail zu, bitte fordern Sie diese bei mir unter tour1458@fh-worms.de an.

Zur Online-Umfrage: http://www.surveymonkey.com/s/ZCJD7F3

Vielen herzlichen Dank für Ihre Teilnahme und Danke an SocialMediaPro für den Post!

Studie zum Thema Crowdsourcing

Posted by admin on 26. August 2011 under Allgemein, Studien | Be the First to Comment

Crowdsourcing ist ein zunehmendes Phänomen in den vergangenen Jahren. “Die Intelligenz der Menge nutzen” heißt es einerseits, “arbeitsrechtlich umstrittene Arbeitsverhältnisse” andererseits. Crowdsourcing ist eine Strategie des Auslagerns von ursprünglich im Unternehmen ausgeführten Aufgaben an externe Akteure. Der Aufruf zur Teilnahme an einem Crowdsourcing-Projekt erfolgt typischerweise in speziellen Social Communities und richtet sich an alle interessierten Internetnutzer. Teilnehmer reichen Lösungsvorschläge ein, die dann von anderen Plattformbesuchern oder vom Initiator selbst bewertet und ausgewählt werden. Häufig wird der beste Vorschlag mit einer Geldprämie belohnt. In der Praxis wird dieses Prinzip zur Lösungsfindung von Problemen oder Designaufgaben sowie der Entwicklung neuer Ideen angewendet.

Inzwischen gibt es zu diesem Thema auch wissenschaftliche Forschungsanstrengungen. Am Lehrstuhl für Direct Marketing der Universität Bayreuth führen Michael Liberda und Felicitas Sternke für Ihre Masterarbeit eine empirische Untersuchung zum Thema “Crowdsourcing” durch. Wer Interesse an diesem Thema hat, sollte sich an dieser Befragung beteiligen. Die Teilnahme dauert nach Aussagen der Forscher ca. 10 Minuten. Viel Spaß!

Social Gaming: Der lukrative Markt virtueller Produkte

Posted by admin on 24. August 2010 under Studien, Trends | Be the First to Comment

Social Gaming ist der jüngste und derzeit wohl lukrativste Trend in Social Media. Laut einer Studie der NPD Gruppe haben 56 Millionen Menschen über sechs Jahren mindestens einmal ein Social Game im Internet gespielt, und das nur in den USA. Social Games sind Online-Spiele, die kostenfrei sind und von etlichen Usern zur gleichen Zeit gespielt werden können. Besonders Facebook wird von seinen Mitgliedern immer mehr als Online-Spiele-Plattform genutzt. Davon profitiert der Weltmarktführer im Bereich Social Gaming, Zynga, dessen Spiele Farm Ville und Mafia Wars zu den erfolgreichsten zählen.

Unternehmen der Branche sehen im Social Gaming ein profitables Geschäft. Denn während die Spiele den Usern kostenlos zur Verfügung gestellt werden, enthalten sie bestimmte Elemente, die hinzugekauft werden können. Zwar sind diese in der Regel nicht zwingend notwendig für den Spielverlauf, aber sie vereinfachen oder beschleunigen die Entwicklung im Spiel. Im vergangenen Jahr gaben User für solche virtuellen Items 2,2 Mrd. $ aus. Auch in Zukunft soll die Bereitschaft in Social Games Geld auszugeben weiter steigen, sodass bis 2013 ein Wert von 6 Mrd. $ prognostiziert wird.

Von diesem Kuchen wollen alle Internetriesen ein Stück abbekommen. Neben Facebook ist Zynga deshalb auch mit Yahoo eine Kooperation eingegangen. Google hat sich Slide, einen Anbieter von Social Gaming Software, einverleibt, und sorgt damit für Spekulationen über einen neuen Dienst namens Google Games. Sogar Walt Disney hat sich durch die Beteiligung am drittgrößten Social Games Produzenten in diese Branche eingekauft und auch auf den VZ-Netzwerken werden mittlerweile Social Gaming Apps angeboten.

Gegensätzliche Erwartungshaltungen zwischen Unternehmen und Verbrauchern in Social Communities

Posted by admin on 19. August 2010 under Studien | Read the First Comment

Das Zusammentreffen von Verbrauchern und Unternehmen in Social Communities wird immer öfter thematisiert und in einer exponentiell steigenden Anzahl von Studien analysiert. Inhalt solcher Diskussionen sind regelmäßig Fragestellungen wie: Was erwarten User von Unternehmen? Was erhoffen sich Unternehmen von Usern? Diesen wechselseitigen Erwartungshaltungen nachzukommen stellt in der Praxis durchaus eine Herausforderung dar. Nach einer Studie des Brand Science Institute nutzt mehr als die Hälfte der Social Communities Mitglieder diese Plattformen für Feedback gegenüber Unternehmen. Das Kundenmanagement, das im Social Media Marketing eine entscheidende Rolle einnimmt, wird von diesen Usern in 61% der Fälle als unzureichend wahrgenommen, weil sie teilweise zum Kundenservice verwiesen werden oder gar keine Reaktion erhalten.

Ein Grund hierfür ist, dass Social Media von Unternehmen zu einseitig genutzt wird. Ihnen geht es vordergründig darum, ihre Anhängerschaft in den unterschiedlichen Social Communities zu vergrößern, und damit ihren Einfluss als Marketer zu erhöhen. Kein Wunder, denn während knapp die Hälfte der Facebook Mitglieder laut eMarketer Fans mindestens einer Unternehmensseite werden, geben nur wenige als Grund den Informationsaustausch mit dem Unternehmen an. Als Hauptgrund wird stattdessen das Erhalten von Rabatten angegeben. 18% der User wollen zudem anderen durch das Fan werden zeigen, dass sie eine Marke unterstützen. Ein Zehntel lässt sich durch Unternehmensseiten gerne unterhalten und 8% der User auf Facebook legen Wert auf aktuelle Informationen.

Durch innovative Inhalte auf sich als Unternehmen aufmerksam zu machen ist durchaus eine richtige Herangehensweise für das Social Media Marketing. Dennoch sollten Aspekte, die im laufenden Betrieb des Unternehmens selbstverständlich sind, auf virtuellen Plattformen ebenso Beachtung finden. Gerade der direkte Kundenkontakt in Social Media entscheidet über das Image eines Unternehmens, weil sich Kundenmeinungen in Social Communities schnell verbreiten. Positive Erfahrungen von Kunden sind deshalb besser als jede einseitig gestaltete Werbung.

Wissenschaftliche Studie über das Social Web

Posted by admin on 21. Juli 2010 under Studien | Be the First to Comment

Nicht nur Private User und Unternehmen haben Social Media für sich entdeckt. Auch die Wissenschaft beschäftigt sich seit einiger Zeit mit diesem Phänomen. Das Institut für Publizistik der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz arbeitet gerade an einer aktuellen Studie über Soziale Netzwerke. Gefragt sind für diesen Zweck Teilnehmer, die Interesse und etwas Erfahrung mit Social Media Anwendungen auf Netzwerken wie Facebook, StudiVZ und anderen Social Communities mitbringen und bereit sind 5 Minuten ihrer Zeit zu investieren. Die Studie dient ausschließlich wissenschaftlichen Zwecken und alle Daten werden anonym ausgewertet. Es geht lediglich um Meinungen und Einstellungen, Wissen wird nicht geprüft.

Interessiert? Jetzt an der Studie teilnehmen!

Kleine Unternehmen profitieren von Marketing in Sozialen Netzwerken

Posted by admin on 14. Juli 2010 under Marketing, Studien | Be the First to Comment

Mehr als die Hälfte aller Unternehmen weltweit nutzen Interaktions-Communities wie Xing, LinkedIn und Facebook als Kommunikationskanal im Social Media Marketing. Zu diesem Schluss kommt eine Studie von Regus, bei der 15000 Unternehmen in 75 Ländern befragt wurden.

Der Anteil der Unternehmen in Deutschland, die diese Art von Social Communities nutzen, liegt sogar bei 70%. Besonders kleine Unternehmen profitieren von der Nutzung der Interaktions-Communities als Instrument zur Pflege geschäftlicher Kontakte. So geben 44% der Kleinunternehmer in Deutschland an, durch dieses Engagement bereits erfolgreich Kunden geworben zu haben. Bei größeren Unternehmen können das nur 34% behaupten. Dies zeigt, wie speziell auch kleine Unternehmen vom richtigen Einsatz von Social Media Anwendungen effektiv profitieren können.

Anders sieht es bei der Implementierung einer Strategie für das Social Media Marketing aus. Weniger als ein Fünftel aller kleinen Unternehmen in Deutschland setzen laut einer Studie von defcto.x, der Selbst-GmbH und der Deutschen Telekom eine Marketingstrategie für die Social Media Kommunikation ein. Während kleine Unternehmen in den meisten Fällen Social Media als Marketinginstrument ohne klar ausgearbeitete Ziele einsetzen, gehen größere Unternehmen strategischer mit diesem Thema um. Fast die Hälfte dieser Unternehmen orientiert sich bei den Maßnahmen in Social Media an einer Marketingstrategie.