Der aktuell laufende OnkelSeosErbe Wettbewerb entwickelt sich dieses Mal sehr interessant. Das auf dem Hauptsponsor Erbrecht-heute basierende Keyword hat dafür gesorgt, dass diverse kreative Geschichten rund um Onkel SEO und seine Hinterlassenschaft entstanden sind. Diese werden nicht nur in Textform, sondern auch mit Bildern, Musik und Videos untermalt. Die ganze Bandbreite an Social Media Portalen wird dabei ausgenutzt, um die teilnehmende Website schnell bekannt zu machen und in den Rankings der Suchmaschinen nach vorne zu bringen.
Als Ausrichter dieses Contests freuen wir von SEO Incentives uns besonders darüber und wollen nun auf diesen Zug aufspringen. Der Hype um Onkel SEO und sein Erbe soll dazu genutzt werden, ein neues Projekt publik zu machen. OnkelSEO.de ist eine Social Community, die es SEO Interessierten ermöglichen soll, Fragen zum Thema Suchmaschinenoptimierung zu stellen. Erfahrenere SEOs können auf diese Fragen antworten und ihr Wissen so mit anderen teilen.
Auch Onkel SEO selbst wird sich natürlich einbringen. Denn anders als es das Keyword zum Wettbewerb vermuten lässt, ist er äußerst lebendig, wie dieses Video zu Onkel SEO beweist. Man darf gespannt sein, wie sich dieses Projekt und der OnkelSeosErbe Contest noch entwickeln.
Crowdsourcing ist ein zunehmendes Phänomen in den vergangenen Jahren. “Die Intelligenz der Menge nutzen” heißt es einerseits, “arbeitsrechtlich umstrittene Arbeitsverhältnisse” andererseits. Crowdsourcing ist eine Strategie des Auslagerns von ursprünglich im Unternehmen ausgeführten Aufgaben an externe Akteure. Der Aufruf zur Teilnahme an einem Crowdsourcing-Projekt erfolgt typischerweise in speziellen Social Communities und richtet sich an alle interessierten Internetnutzer. Teilnehmer reichen Lösungsvorschläge ein, die dann von anderen Plattformbesuchern oder vom Initiator selbst bewertet und ausgewählt werden. Häufig wird der beste Vorschlag mit einer Geldprämie belohnt. In der Praxis wird dieses Prinzip zur Lösungsfindung von Problemen oder Designaufgaben sowie der Entwicklung neuer Ideen angewendet.
Inzwischen gibt es zu diesem Thema auch wissenschaftliche Forschungsanstrengungen. Am Lehrstuhl für Direct Marketing der Universität Bayreuth führen Michael Liberda und Felicitas Sternke für Ihre Masterarbeit eine empirische Untersuchung zum Thema “Crowdsourcing” durch. Wer Interesse an diesem Thema hat, sollte sich an dieser Befragung beteiligen. Die Teilnahme dauert nach Aussagen der Forscher ca. 10 Minuten. Viel Spaß!
Wettbewerbe, Preisausschreiben und Verlosungen sind schon lange beliebt, wir kennen sie aus dem Fernsehen, aus Supermärkten oder aus dem Radio. Mit dem Aufkommen der sozialen Netzwerke, wie Facebook oder LinkedIn, erleben Gewinnspiele als Instrument für Facebook Marketing gerade einen zweiten Frühling. Hier sind drei Gründe, warum Facebook Gewinnspiele im Social Web so effektiv sind und einen festen Platz in jeder Facebook Marketing Strategie haben sollten.
Mit Facebook Gewinnspielen eine solide Fanbasis aufbauen
Ganz gleich wie viele Fans Ihre Fanseite hat, 100, 1.000 oder 10.000, Facebook Gewinnspiele sind ein effektives Tool, um Ihre Fanzahl nachhaltig zu erhöhen. Manche Fanseiten wachsen innerhalb weniger Tage von 100 auf 1000 Fans oder von 15.000 auf 30.000 Fans. Im Extremfall können auch deutlich mehr Fans gewonnen werden. So erzielte einer unserer Kunden innerhalb von wenigen Wochen ein Fanwachstum von 2.000 auf 40.000 Fans über einen Fotowettbewerb. Wenn man mit Facebook Gewinnspielen seine Fanbasis erhöhen möchte, sollte man auf ein einfaches Gewinnspiel setzen – zum Beispiel eine Verlosung oder einen Fotowettbewerb, für den die Teilnehmer bereits ein Foto auf der Festplatte haben. So machen Sie Ihren neuen Fans die Teilnahme einfach.
Interagieren Sie mit Ihren Fans über Facebook Gewinnspiele
Gewinnspiele, die ein hohes Maß an Interaktion aufweisen, eignen sich dafür, neu gewonnene Fans in treue Anhänger Ihrer Marke zu transferieren. Zum Beispiel ein Ideenwettbewerb „Wer hat den besten Namen für unser Maskottchen“, ein Fotocasting „Wer möchte Testschuhläufer werden“ oder ein Videowettbewerb „Zeig Dich beim Feiern mit unserem Bier“ eignen sich hier hervorragend. Solche Formate regen spielerisch den Willen zur Selbstdarstellung Ihrer Fans an. Mit viel Spaß beschäftigen sich Ihre Fans auf diese Weise mit Ihrer Marke.
Facebook Marketing durch Konsumenten? Gewinnspiele machen es möglich
Mit Gewinnspielen können Sie über Ihre Fanbasis Facebook Marketing betreiben. Wie würde es Ihnen gefallen, wenn hunderte oder sogar tausende Fans Ihnen helfen Ihre Fanpage zu vermarkten? Die Pinwannd, der „Gefällt-mir-Button“ und ähnliches machen es möglich. Voting Gewinnspiele, zum Beispiel, regen Teilnehmer dazu an, Freunde und Familie zum Gewinnspiel einzuladen – schließlich möchten Sie viele Stimmen erhalten und gewinnen. Ist auch der Preis attraktiv, können Sie auf diese Weise hohe Multiplikationseffekte für Ihr Gewinnspiel erzielen. Alternativ eignen sich auch Gruppenverlosungen, zum Beispiel „Bewerbt Euch in einer Gruppe von fünf und nehmt am Gewinnspiel teil“.
Facebook Marketing über Gewinnspiele ist effektiv – wenn die Facebook Richtlinien eingehalten werden
Gewinnspiele können ein sehr effektiver Baustein Ihres Facebook Marketing Konzeptes sein. Vor allem B2C Unternehmen können davon profitieren. Bevor Sie allerdings starten, sollten Sie sich mit den Facebook Richtlinien für Gewinnspiele vertraut machen. Facebook erlaubt zum Beispiel Gewinnspiele nur innerhalb von Apps (nicht direkt auf der Pinnwand) und die Teilnehmer müssen sich in einem Formular eintragen (Fan werden alleine genügt nicht). Auch wenn Facebook nicht alle nicht-konformen Gewinnspiele entdeckt, kommt es doch immer häufiger vor, dass Fanpages aufgrund nicht konformer Facebook Gewinnspiele gesperrt werden.
Garantiert richtlinienkonforme Gewinnspiele können Sie auch mit dem Baukasten für Facebook Gewinnspiele von Halalati anlegen. Ganz einfach und ohne Programmierung. Wenn Ihr Interesse an Facebook Gewinnspielen geweckt ist, schauen Sie doch mal bei uns vorbei und testen Sie den Baukasten bis zum Preview kostenlos. Eine Vielzahl von Beispielen für Facebook Gewinnspiele finden Sie auf dem Portal Goodies4Fans.
Was ist beliebter: Der Facebook „Like“-Button oder der MySpace „Delete Account“-Button? In diesem Video erwachen die bekanntesten Social Communities zum Leben. Das personifizierte Facebook muss sich seinen Rivalen stellen, die gegen die weltweit größte Community in Witze verpackte Kritik aussprechen. College Humor lässt dabei ausgerechnet Google Facebook den Vorwurf der Datensammlung machen. Auch die Social CommunitiesTwitter, Foursquare und MySpace kommen zu Wort. Letztere, die ihre Existenzberechtigung in der Öffentlichkeit bereits fast verloren hat, steht am Ende sogar noch schlechter da als das eigentliche Opfer der Veranstaltung.
Social Media ist ein schnelllebiger und sich ständig ändernder Markt. Kein Wunder, dass sich in diesem Bereich in einem Jahr einiges tut. Angefangen von immer schneller steigenden Nutzer- und Besucherzahlen in Social Communities, die alle Rekorde brechen, bis hin zum Launch und der Etablierung neuer Social Media Seiten und Anwendungen. MindJumpers hat das Jahr 2010 in einer übersichtlichen Infografik zusammengefasst und dabei die wesentlichsten Ereignisse in der Social Media Welt aufgegriffen. Nach so einem Jahresabschluss darf man gespannt sein, was das neue Jahr zu bieten hat.
Die Weihnachtsgeschichte kennt viele Interpretationen. Jedes Jahr wird sie auf unterschiedliche Weise erzählt. Dabei entstehen klassische Darstellungen, aber auch innovative Auslegungen, die sich in Social Media viral verbreiten. Wenn das Thema der Interpretation der Weihnachtsgeschichte dann auch noch Social Media selbst ist, dann verbreiten sich solche viralen Videos umso schneller. Im Netz hat das folgende Video schon viele Zuschauer und Fans gewonnen. Es zeigt, wie die Weihnachtsgeschichte aussehen könnte, wenn sie zur heutigen Zeit stattfinden würde. Dabei steht die Kommunikation in Social Media im Vordergrund. Ein gelungenes Video, welches ideal ist, um allen eine frohe Weihnachtszeit zu wünschen.
Eine internationale Marketingkampagne für ein kleines oder mittelständisches Unternehmen? In Vor-Internet-Zeiten hätten viele Unternehmer wohl mit dem Kopf geschüttelt. „Zu teuer“ wäre wohl eins der Hauptargumente gewesen. Aber die Zeiten haben sich geändert, insbesondere im Web 2.0. Soziale Netzwerke wie Facebook oder Twitter bieten heute Möglichkeiten für vergleichsweise preisgünstige Kampagnen, deren Zielgruppe über Landesgrenzen hinausreicht. Alte Grundregeln für gute Kampagnen haben sie jedoch nicht geändert: Wer nicht planvoll vorgeht und seine Zielgruppe aus den Augen verliert, setzt seine Kampagne im nationalen wie im internationalen Social Media Marketing in den Sand.
Auch als kleiner Unternehmer sollte man bisweilen einen Blick über die Grenze riskieren. Vielleicht verkaufen sich die deutschen Delikatessen auch in Frankreich und Italien gut? Und eventuell generiert man mit Möbeln und Kunsthandwerk aus Deutschland auf Auslandsmärkten ebenfalls guten Umsatz? Nicht jedes deutsche Unternehmen mit jedem in Deutschland hergestellten Produkt hat auf Auslandsmärkten gleich große Chancen. Um Chancen abzuwägen, sollten sich produzierende Unternehmer einmal die folgenden Fragen stellen:
• Habe ich Produkte im Sortiment, die auf Auslandsmärkten für Kunden interessant sein könnten und die bisher wenig auf dem Markt präsent sind?
• Biete ich Produkte, die auf einem Auslandsmarkt zwar gut präsent sind, die ich jedoch mit einem Vorteil für Kunden verbinde (z.B. besonders gute Qualität), der auch auf dem jeweiligen Auslandsmarkt überzeugt?
Wer solche Fragen mit „ja“ beantwortet, sollte vielleicht einmal intensiver beispielsweise über einen fremdsprachigen Onlineshop und über passende Onlinekampagnen nachdenken, um eigene Produkte auf einem Auslandsmarkt zu etablieren. Social Media Marketing kann hierbei eine große Rolle spielen.
Die Vorteile beim Social Media Marketing
Auch, wenn ein Facebook-Auftritt erst einmal nichts kostet, ist Social Media Marketing nicht kostenlos: Kreative müssen Ideen entwickeln und eventuell sollten auch kostenpflichtige Werbe-Möglichkeiten des jeweiligen Social-Media-Netzwerks genutzt werden. Zudem wird Arbeitskraft gebunden, die ebenfalls nicht kostenlos ist. Dennoch bleibt Social Media Marketing ein vergleichsweise kostengünstiges Instrument, um seine Produkte auch international auf Märkten zu platzieren. Beim Social Media Marketing verringert sich die Distanz zum potenziellen Kunden. Anders als der Betrachter eines Werbeplakats kann der Kunde ein direktes Feedback auf Unternehmensangebote im Social Media – Netzwerk geben. Bestenfalls:
• lassen sich potenzielle Kunden so besser an ein Unternehmen binden,
• verbreiten sie Informationen des Unternehmens mit einer Geschwindigkeit, die kein anderes Medium als das Internet bietet.
Um beim Social Media Marketing national oder international erfolgreich zu sein, muss der Unternehmer allerdings eine veränderte Rolle akzeptieren: Er wird zum Entertainer mit witzigen und/oder einfach interessanten Inhalten, bei denen sein Kampagnenziel nicht verloren geht. Er stößt Diskussionen über Themen an, die zu seinem Angebot passen und auf Interesse in der Zielgruppe stoßen. Wer etwa wie das Unternehmen „Rügenwalder Mühle“ zum Wurstwahnsinn aufruft und Würstchentester gen Himmel schickt kann dabei ebenso erfolgreich sein wie der Schuh-Onlineshop Mirapodo, der zahlreiche Menschen dazu animiert, Fotos ihrer Füße oder ihrer ältesten Schuhe auf die Facebook-Fanseite des Unternehmens zu stellen. Ideen sind gefragt und ohne Idee verpufft die Kampagne.
Social Media Marketing – im Ausland ist alles anders?
Mitunter sind beim Marketing für Auslandsmärkte tatsächlich viele Dinge anders. Wer etwa als deutscher Unternehmer eine Social Media Marketing Kampagne für Zielgruppen eines fremden Landes plant, sollte sich das jeweilige Land aus mehreren Blickwinkeln gut ansehen und mehrere Fragen beantworten. Eine davon ist die Frage nach der richtigen Social Media Plattform: Nicht in jedem Land dominieren Facebook und Twitter. Wer etwa eine japanische Zielgruppe ins Auge fasst, wählt eventuell besser die Plattform „Mixi“, viele Polen nutzen „Nasza-Klasa“ und in Brasilien dominiert „Orkut“ (Quelle: Vincos.it).
• Neben dem Land ist die Zielgruppe im Land wichtig bei der Auswahl der richtigen Social Media – Plattform, was für deutsche Unternehmer bereits am eigenen Land ersichtlich wird: Während Facebook und Twitter für Konsumentenkontakte in Deutschland erste Wahl sind, rückt bei B2B-Geschäften auch XING in den Fokus.
• Wie wird Social Media im jeweiligen Land genutzt? 41 Prozent der Japaner im Alter unter dreißig Jahren nutzen es beispielsweise laut einer MTV/VW/Nielsen-Studie häufiger mit dem Handy als mit dem heimischen Computer. In Deutschland sind das nur vierzehn Prozent. Wer die U-30 Generation in Japan über Social Media Marketing erreichen möchte, sollte also auf Inhalte bauen, die für eine Darstellung auf dem Handy optimiert wurden.
• Weitere wichtige Fragen: Wie hoch ist der Grad der Nutzung von Social Media Plattformen im jeweiligen Land überhaupt? Wie hoch ist dort die durchschnittliche tägliche, wöchentliche, monatliche Verweildauer? Wie sehr ist die für die Kampagne entscheidende Zielgruppe präsent? Was kostet mögliche kostenpflichtige Werbung im jeweiligen Social Media Netzwerk? All diese Fragen helfen bei der Antwort auf die eine entscheidende Frage: Wie sehr lohnt sich die Auslandskampagne im Social Media Marketing?
Die Frage nach der richtigen Ansprache für potenzielle Kunden: Das Internet hat kulturelle Unterschiede verschiedener Länder nicht verwischt. Auch wenn man als Onlinehändler nicht in Klischees und unzulässige Verallgemeinerungen verfallen sollte, muss man solche Unterschiede im Auge behalten. Beispiel „Humor“: Wer „Humor“ als Kampagnen-Instrument nutzt, sollte sich bewusst sein, dass etwa Tabu-Grenzen für Humor in unterschiedlichen Kulturen unterschiedlich definiert werden.
Die Frage nach der sprachlichen und kulturellen Kompetenz: Social Media Marketing ist auch in ausländischen Netzwerken viel mehr echte Kommunikation mit potenziellen Kunden als die meisten anderen Varianten des Marketings. Wer die Kampagne betreut, sollte daher die jeweilige Sprache perfekt beherrschen und in der Öffentlichkeit diskutierte Themen des Landes sowie die bei einer Mehrheit gültigen Regeln der Kommunikation kennen.
Über den Autor: Christian Arno ist der Gründer und Geschäftsführer des Lingo24 Übersetzungsdienste. Folgen Sie Christian Arno auf Twitter: @Lingo24chr.
Aktuelle Pressemeldungen zum Fall von Neofonie, dessen Geschäftsführer unter falscher Identität Bewertungen über sein eigenes Produkt, das WeTab, geschrieben hatte, haben eine seit langem debattierte Diskussion neu entfacht. Das Problem der Anonymität im Internet besteht bereits, seitdem das Web kommerziell genutzt wird. Mit der Verbreitung von Social Media Diensten, ist das Identitätsproblem allerdings noch weiter in den Vordergrund gerückt.
Der Grund hierfür ist aber nicht in erster Linie, dass es jedem möglich ist, unter Verwendung eines Pseudonyms willkürlich Informationen jeglicher Art zu veröffentlichen. Im Gegenteil, Social Media basiert darauf, dass dies möglich ist, und so ist es auch von entsprechenden Anwendungen beabsichtigt. Natürlich kommen auf diese Weise auch Inhalte in Social Communities, die moralisch oder auch rechtlich nicht einwandfrei sind, aber aufmerksame User und Dienste sorgen dafür, dass solche Inhalte zu gegebener Zeit gelöscht werden.
Die aktuelle Diskussion geht um das Vertrauen, welches User in die von anderen Usern veröffentlichten Informationen haben. Wer eine Anschaffung plant, der erkundigt sich nun mal gerne im Internet über verschiedene Produkte. Kundenrezensionen sind dabei die erste Anlaufstelle, da diese ja von gleichgesinnten Usern verfasst sind, die lediglich helfen wollen.
Vielleicht muss man es mittlerweile als Naivität bezeichnen, wenn gutgläubige User Informationen aus Social Media als Grundlage für ihre Kaufentscheidung heranziehen. Weil Unternehmen sich dieses Prinzips bewusst sind, ist es fast schon zur Selbstverständlichkeit geworden, selbst wohlwollende Rezensionen zu veröffentlichen.
Social Media Marketing sieht solche Vorgehensweisen nicht vor. Stattdessen geht es darum, User dazu zu bringen, aus eigenem Ansporn unternehmensbezogene Inhalte zu verbreiten. Ob diese Inhalte positiv oder negativ für das Image sind, hängt alleine vom Umgang der Unternehmen mit seinen Kunden ab. Denn auch böswillige Kritik kann durch eine angemessene Reaktion seitens des Unternehmens ein positives Bild bei betroffenen und potentiellen Kunden hinterlassen.
Beachtet ein Unternehmen, ein paar Grundsätze im Social Media Marketing, sollte es nicht nötig sein, sich Mittel zu bedienen, die nur dazu da sind, gutgläubigen Kunden ein schlechtes Produkt zu verkaufen. Die Folgen von Täuschungen in Social Media sind im Zweifel nicht mehr wieder gut zu machen.
Coca Cola hat ein einzigartiges Projekt gestartet, bei dem es darum geht, das Prinzip des virtuellen Netzwerkes ins reale Leben zu übertragen. Jugendliche wurden in einen Freizeitpark namens Coca Cola Village eingeladen, wo sie digitale Armbänder erhalten. Mit dessen Hilfe können sie an verschiedenen Attraktionen im Park anderen Menschen mitteilen, dass ihnen diese "gefallen". Die Daten werden direkt an Facebook übermittelt und sind somit unmittelbar für ihre Freunde sichtbar. Eine innovative Marketing Aktion von Facebook und Coca Cola, die Social Media aus den virtuellen Grenzen befreit und das Prinzip des sozialen Netzwerkes so nah erscheinen lässt wie noch nie:
Parallel zu der WM 2010 in Südafrika findet ein weiterer Wettbewerb statt, den es so vorher noch nicht gegeben hat. Ein Wettbewerb um die Aufmerksamkeit von Usern in Social Communities. Unternehmen auf der ganzen Welt nutzen Social Media wie nie zuvor zu Marketingzwecken, indem sie das Fußballfieber aufgreifen, um eine Verbindung zu den Fans herzustellen.
Während bei der WM 2006 in Deutschland Twitter noch in den Kinderschuhen steckte, Facebooks Mitgliederzahl gerade 2% der heute registrierten User betrug und YouTube noch nicht zu Google gehörte, haben sich die verschiedenen Social Communities in diesem Jahr völlig auf das größte Sportereignis der Welt eingestellt und bieten Konsumenten und Unternehmen neue interaktive Möglichkeiten.
Twitter hat zur WM eine separate World Cup Seite gestartet, auf der aktuelle Tweets über die jeweiligen Spiele angezeigt werden. Zudem wird Usern ein neues Hintergrundbild passend zur Weltmeisterschaft in Südafrika zur Verfügung gestellt und auch im Profilbild lässt sich durch Twibbon eine Flagge integrieren. Sony Ericsson ruft den „Twitter World Cup“ ins Leben, bei dem Fans ihre Mannschaft durch Tweets anfeuern sollen. Hashtags wie #ger lassen in Posts auf Twitter die entsprechende Nationalflagge erscheinen.
Facebook betreibt eine Rangliste der WM Teilnehmer, deren Reihenfolge durch die Unterstützung der Fans abgeleitet wird, denen das jeweilige Team „gefällt“. Mercedes-Benz stellt passend zum eigenen Logo den vierten Stern für Deutschland zur Verfügung, den sich User auf ihr Profilbild laden können und auf der Facebook Seite von Rexona Deutschland lässt sich eine eigene Fußballmannschaft zusammenstellen.
Ganz nebenbei verbreitet sich auf YouTube der Song von Coca Cola zur WM 2010 und auch Nikes Werbespot, in dem diverse Fußballstars „Zukunft schreiben“ verbreitet sich rasant über das gesamte Internet. Wer bei Google nach dem Spielplan für die WM sucht, erhält direkt auf der Ergebnisseite eine Übersicht über die bevorstehenden Begegnungen.
Die ganze Welt ist im Fußballfieber, weshalb sich die interaktiven Spielereien und fußballbezogenen Werbemaßnahmen immer größerer Beliebtheit erfreuen. Social Media Marketing hat während dieser WM eine völlig neue Dimension eingenommen und der Stellenwert von Social Communities im Privatleben vieler Menschen ist größer denn je. Auch die Fußballspieler sind davon betroffen. Neben Frauen und Alkohol ist ihnen zum ersten Mal bei einer Weltmeisterschaft auch die Nutzung von Social Media untersagt.